Maritime Geographie und strategische Bedeutung
Griechenland ist eine Nation par excellence, die im Südosten Europas liegt und an die Ägäis, das Mittelmeer und das Ionische Meer grenzt. Seine Küste erstreckt sich über mehr als 13.676 Kilometer, was Griechenland zu den Ländern mit der längsten Küstenlinie im Verhältnis zu seiner Größe macht. Diese extrem zerklüftete Küste ist durch eine Vielzahl von Inseln gekennzeichnet, insgesamt etwa 6.000, von denen ungefähr 227 bewohnt sind. Diese Inseln spielen sowohl strategisch als auch kommerziell eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus macht die geografische Lage Griechenlands es zu einem unverzichtbaren Durchgangspunkt zwischen Europa, Asien und Afrika, was seine Bedeutung im internationalen Schiffsverkehr stärkt.
Die griechischen Hoheitsgewässer erstrecken sich über eine bedeutende Fläche im Mittelmeer und bieten Meeresgebiete, die reich an Biodiversität und natürlichen Ressourcen sind. Diese große maritime Fläche trägt erheblich zur griechischen Wirtschaft bei, insbesondere durch Fischerei, maritimen Tourismus und Hafenaktivitäten. Griechenland verfügt auch über mehrere wichtige Engpässe, wie den Kanal von Korinth, der die Navigation erleichtert, indem er die Umrundung der Peloponnes-Halbinsel vermeidet.