Geografischer Kontext und Fehlen einer Küste
Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika, der im Norden an Sambia, im Osten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Westen an Botswana grenzt. Diese geografische Eigenschaft bedeutet, dass das Land keine Meeresküste besitzt und folglich keinen direkten Zugang zum Ozean hat. Das Fehlen einer Küste wirkt sich direkt auf traditionelle maritime Aktivitäten aus, wie die Seefischerei, die Ozeannavigation und den direkten Seehandel. Dennoch wird Simbabwe von mehreren wichtigen Flüssen durchquert, insbesondere vom Sambesi, der in einigen Bereichen für den Binnenschiffstransport genutzt werden kann und damit ein gewisses Potenzial für die Binnenschifffahrt bietet.
Simbabwe gleicht das Fehlen eines direkten Seezugsangs durch Abkommen und Kooperationen mit Nachbarländern aus, die über Seehäfen verfügen, wie Mosambik mit dem Hafen von Beira oder Südafrika mit dem Hafen von Durban. Diese Häfen spielen eine wesentliche Rolle für den Import und Export von Waren aus Simbabwe, insbesondere für seine bedeutenden landwirtschaftlichen und bergbaulichen Industrien.