1. Halbjahr 2026: Das sich bewegende Ziel der maritimen Sanktions-Compliance
Das erste Halbjahr 2026 war von einer Welle maritimer Sanktionsentwicklungen in den Regimen der EU, des Vereinigten Königreichs und der USA geprägt, die auf russisches Rohöl und Raffinerieprodukte, russisches LNG, iranisches Öl, venezolanisches Öl und Schattenflotten-Netzwerke abzielten, wobei Infrastrukturen wie das Karimun Oil Terminal (Indonesien) und Häfen wie Murmansk und Tuapse ausdrücklich einbezogen wurden. Diese sich entwickelnden, zeitlich begrenzten Sanktionen verursachen compliance-bedingte Störungen für Schiffsbetreiber, Frachtabfertiger, Terminals und Dienstleister auf mehreren wichtigen Seehandelsrouten.