Offshore-Sektor im Nahen Osten steht vor strukturellen Risiken
Die Schließung der Straße von Hormuz (SoH) aufgrund des andauernden Konflikts verursacht schwere strukturelle Störungen im Offshore-Seebetrieb im Golf des Nahen Ostens, darunter Vertragskündigungen für Versorgungsschiffe (OSV) in Katar und den VAE (bis zu 15 Schiffe), im Golf von Oman gestrandete Neubauten und ins Stocken geratene EPC-/Bauprojekte, weil sich Ausrüstung nicht aus Asien transportieren lässt. Die Versicherungskosten sind um das bis zu Zehnfache gestiegen, und die Wartungskosten der Schiffe sind aufgrund der Versorgungsknappheit in der Golfregion deutlich erhöht.