Die Waffe der eingefrorenen Vermögenswerte: ein neues Instrument der maritimen Finanzkriegsführung
Der Hormuz-Konflikt vom März 2026 löste eine systemische Lähmung des Schiffsverkehrs im Persischen Golf aus – durch das Zusammentreffen iranischer Transitgenehmigungsauflagen, einer Neubewertung der Kriegsrisikoversicherung (bis zu 5 % des Rumpfwerts pro Transit) und einer gesetzlichen Formalisierung über die neu geschaffene Behörde der Straße des Persischen Golfs –, wodurch rund 140 Millionen Barrel Öl und ~1.600 Schiffe faktisch festsaßen. Die Straße von Hormuz bleibt zum Zeitpunkt der Abfassung des Artikels (Anfang Juni 2026) gestört, wobei Betreiber mit kommerziell untragbaren Transitbedingungen und einem erheblichen Sanktionsrisiko bei Erfüllung der IRGC-Gebührenforderungen konfrontiert sind.