Bab al-Mandab
MeerengeYemen · Djibouti · Eritrea
Die Meerenge Bab al-Mandab trennt Jemen auf der Arabischen Halbinsel von Dschibuti und Eritrea am Horn von Afrika und verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden. An ihrer engsten Stelle ist sie etwa 26 km breit.
Warum die Passage Bab al-Mandab so wichtig ist
Bab al-Mandab ist das südliche Tor zum Suezkanal: Praktisch der gesamte Asien–Europa-Verkehr über Suez muss auch diese Meerenge passieren — beide Engpässe sind untrennbar verbunden. Sicherheitsvorfälle in den umliegenden Gewässern haben Reedereien wiederholt zu Umwegen um das Kap der Guten Hoffnung gezwungen, was Asien–Europa-Rotationen rund zehn Tage und erhebliche Treibstoffkosten kostet — ein deutlicher Beleg dafür, wie eine einzige enge Passage globale Fahrpläne über Nacht verändern kann.
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Wichtige Schifffahrtsrouten über Bab al-Mandab
1328 unserer Hafen-zu-Hafen-Routen führen durch Bab al-Mandab. Die bedeutendsten, sortiert nach Reederei-Abdeckung an beiden Enden:
| Route | Distanz |
|---|---|
| Shanghai Hamburg | 10,842 nm |
| Shanghai Antwerpen | 10,569 nm |
| Hamburg Qingdao | 11,106 nm |
| Hamburg Hong Kong | 10,067 nm |
| Antwerpen Qingdao | 10,834 nm |
| Hamburg Ningbo | 10,728 nm |
| Antwerpen Hong Kong | 9,795 nm |
| Hamburg Singapore | 8,634 nm |
| Hamburg Kaohsiung | 10,304 nm |
| Antwerpen Ningbo | 10,456 nm |
| Shanghai Felixstowe | 10,517 nm |
| Antwerpen Singapore | 8,362 nm |
| Antwerpen Kaohsiung | 10,031 nm |
| Hamburg Bangkok | 9,449 nm |
| Hamburg Xiamen | 10,292 nm |
Häufig gestellte Fragen
Was verbindet Bab al-Mandab?
Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer und den Golf von Aden. Anrainerstaaten: Yemen, Djibouti, Eritrea.
Wie viele Schifffahrtsrouten nutzen Bab al-Mandab?
Von den 4950 durch Seadex abgedeckten Hafen-zu-Hafen-Routen führen 1328 durch Bab al-Mandab.
Warum ist Bab al-Mandab strategisch wichtig?
Bab al-Mandab ist das südliche Tor zum Suezkanal: Praktisch der gesamte Asien–Europa-Verkehr über Suez muss auch diese Meerenge passieren — beide Engpässe sind untrennbar verbunden. Sicherheitsvorfälle in den umliegenden Gewässern haben Reedereien wiederholt zu Umwegen um das Kap der Guten Hoffnung gezwungen, was Asien–Europa-Rotationen rund zehn Tage und erhebliche Treibstoffkosten kostet — ein deutlicher Beleg dafür, wie eine einzige enge Passage globale Fahrpläne über Nacht verändern kann.