Bleiben Sie informiert über Hafensperrungen, Sicherheitsvorfälle, Staus und Frachtratenbewegungen, die die globale Schifffahrt beeinflussen. Kontinuierlich aktualisiert aus geprüften Branchenquellen.
Die Straße von Hormuz bleibt aufgrund des nun im dritten Monat andauernden US-Iran-Konflikts weitgehend geschlossen, wobei Hunderte von Schiffen und rund 20.000 Seeleute im Golf festsitzen und ohne Sicherheitsgarantien nicht ausfahren können. Der tägliche Transitverkehr – normalerweise durchschnittlich 125 Schiffe – ist schwer gestört, und Schiffsbetreiber, Versicherer und Flaggenregister stehen allesamt unter zunehmendem betrieblichem und sicherheitstechnischem Druck.
Die Schließung der Straße von Hormuz (SoH) aufgrund des andauernden Konflikts verursacht schwere strukturelle Störungen im Offshore-Seebetrieb im Golf des Nahen Ostens, darunter Vertragskündigungen für Versorgungsschiffe (OSV) in Katar und den VAE (bis zu 15 Schiffe), im Golf von Oman gestrandete Neubauten und ins Stocken geratene EPC-/Bauprojekte, weil sich Ausrüstung nicht aus Asien transportieren lässt. Die Versicherungskosten sind um das bis zu Zehnfache gestiegen, und die Wartungskosten der Schiffe sind aufgrund der Versorgungsknappheit in der Golfregion deutlich erhöht.