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Delfin Midstream hat eine endgültige Investitionsentscheidung für die erste schwimmende Offshore-LNG-Exportanlage der USA (FLNG 1) getroffen, gelegen ~40 Meilen vor der Küste Louisianas, mit einer Kapazität von 4,4 Mt/Jahr und einer erwarteten ersten Produktion im Jahr 2030. Dieses Projekt wird ein neues maritimes LNG-Exportdrehkreuz im Golf von Mexiko schaffen und von der Bauphase bis zum Betrieb einen erheblichen Schiffsverkehr (LNG-Tanker, Versorgungsschiffe) in dem Gebiet erzeugen.
Die Straße von Hormuz bleibt aufgrund des nun im dritten Monat andauernden US-Iran-Konflikts weitgehend geschlossen, wobei Hunderte von Schiffen und rund 20.000 Seeleute im Golf festsitzen und ohne Sicherheitsgarantien nicht ausfahren können. Der tägliche Transitverkehr – normalerweise durchschnittlich 125 Schiffe – ist schwer gestört, und Schiffsbetreiber, Versicherer und Flaggenregister stehen allesamt unter zunehmendem betrieblichem und sicherheitstechnischem Druck.
Die Straße von Hormuz ist nach den US- und israelischen Angriffen auf den Iran faktisch geschlossen, wobei der Iran die Durchfahrt nur selektiv zulässt und die Wasserstraße möglicherweise vermint, was rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Lieferungen schwer stört. Die EU schlägt vor, ihre Marinemission Aspides auszuweiten, um im Rahmen einer französisch-britischen Koalition Minenräumeinsätze in der Meerenge zu leiten, doch ein Zeitplan für die Wiederherstellung der freien Navigation wurde nicht festgelegt.
Die eskalierenden US-iranischen Feindseligkeiten haben die Straße von Hormuz seit über drei Monaten weitgehend geschlossen gehalten und die globalen Öl- und LNG-Lieferungen, die zuvor diese Route nutzten, schwer gestört. Iranische Angriffe auf Schiffe, Minenlegeversuche und Angriffe nahe der Insel Qeschm bedrohen neben US-Verteidigungsschlägen weiterhin den Schiffsverkehr in der gesamten Golfregion, ohne dass eine baldige Lösung in Sicht ist.
Die Schließung der Straße von Hormuz (SoH) aufgrund des andauernden Konflikts verursacht schwere strukturelle Störungen im Offshore-Seebetrieb im Golf des Nahen Ostens, darunter Vertragskündigungen für Versorgungsschiffe (OSV) in Katar und den VAE (bis zu 15 Schiffe), im Golf von Oman gestrandete Neubauten und ins Stocken geratene EPC-/Bauprojekte, weil sich Ausrüstung nicht aus Asien transportieren lässt. Die Versicherungskosten sind um das bis zu Zehnfache gestiegen, und die Wartungskosten der Schiffe sind aufgrund der Versorgungsknappheit in der Golfregion deutlich erhöht.